Nachdem rechte Corona-Leugner in Tübinger vor wenigen Wochen eine gehörige Abfuhr kassiert haben und ihren Demozug schon nach wenigen Metern stoppen mussten, versucht es „Querdenken7071“ am 10. April nochmal mit einer Kundgebung auf dem Tübinger Marktplatz. Dagegen wird es natürlich wieder antifaschistischen Protest vom Offenen Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen und die Region geben. Schließt euch an und lasst uns den Rechten einen Platzverweis für Tübingen erteilen!
Im Folgenden findet ihr den Aufruf des OTFR, checkt derene website aus für weitere Infos!

Gegen die rechten Krisenlöser von „Querdenken“ – für einen klassenkämpferischen Antifaschismus!


Platzverweis für „Querdenken“ in Tübingen

Anscheinend haben die „Querdenker“ nichts aus dem letzten Versuch in Tübingen eine Demonstration zu machen gelernt und wollen diesen Samstag eine Kundgebung auf dem Tübinger Marktplatz veranstalten.

Wir treffen uns für die Gegenproteste am Samstag, den 10.04. um 17:00 am Haagtor um die Kundgebung der „Querdenker“ zu stören und ihnen jegliche Wahrnehmbarkeit nach Außen zu nehmen.

Nachdem die „Querdenker“ letzten Monat unter dem Label des Elternnetzwerk BaWü aufgetreten sind, ist die Kundgebung diesmal – wahrscheinlich motiviert durch die Ereignisse letztes Wochenende in Stuttgart – wieder als Veranstaltung von „Querdenken“ gelabelt.

Machen wir den Corona-Leugnern also wieder klar, dass es für sie in Tübingen keinen Platz gibt!

Denn Wie sich in Reutlingen und anderen Städten seit langem immer wieder zeigt, sind offen auftretende Faschisten fester Bestandteil der „Querdenken“ Bewegung. In Kombination mit einem unsolidarischen, chauvinistischen und nach unten tretenden Verhalten Grund genug für uns diesen entschlossen entgegenzutreten und sie in die Schranken zu verweisen.

Die „Querdenken“ Bewegung ist eine rechte und rechts offene Reaktion auf die momentane kapitalistische Krise. Als solche müssen wir sie begreifen und ihr als Antifaschist*innen entgegentreten.

Kritik an realen Problemen die sich in der Pandemie verstärken, wie schlechter Bezahlung in der Pflege, einem kaputt gesparten Gesundheitssystem, oder Konzernen die Arbeiter*innen unzureichend vor einer Infektion mit dem Virus schützen findet sich bei Querdenken nicht.

Nein, Querdenken ging es seit Beginn nicht darum für die Mehrheit der Menschen etwas zu verbessern, sondern die eigenen Privilegien zu erhalten – koste es was es wolle.

Dabei handeln sie ganz konkret gegen uns alle: Sie verweigern sich auch sinnvollen pandemiebeschränkenden Maßnahmen, wie dem Tragen von Masken und veranstalten regelmäßig riesige Superspreader-Events.

Die Ereignisse letztes Wochenende in Stuttgart, bei denen die „Querdenker“ – ohne Abstand und Maske- durch die Straßen ziehen konnten, während Antifas von den Cops kriminalisiert wurden zeigen überdeutlich: Wir müssen es selbst in die Hand nehmen, „Querdenken“ immer wieder zu zeigen, dass sie in Tübingen kein Land gewinnen werden.

Schleißt euch deshalb den Gegenprotesten am Samstag an: Natürlich mit Maske und Abstand.

Erteilen wir „Querdenken“ in Tübingen wieder den verdienten Platzverweis!

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