Für den Samstag, 17. April ruft das „Bündnis Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts Reutlingen und Tübingen“ ab 16:30 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Marienplatz in Reutlingen auf. Nach eigenen inhaltlichen Beiträgen zu klassenkämpferischen und linken Antworten auf die kapitalistische Corona-Krise wird es einen gemeinsamen Protest gegen die rechte „Eltern stehen auf“ – Gruppe geben, die seit Wochen Hand in Hand mit AfD und Nazis für rechte Krisenlösungen in Reutlingen demonstriert. Im Folgenden dokumentieren wir den Aufruf des Bündnis un rufen dazu auf sich zu beteiligen!

Gegen rechte Krisenlösungen! – Für eine gerechte Krisenfinanzierung

Das Bündnis „Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts Reutlingen und Tübingen“ ruft zur Kundgebung am 17. April um 16:30 Uhr an der Marienkirche in Reutlingen auf, um unter dem Motto „Gegen rechte Krisenlösungen – für eine gerechte Krisenfinanzierung“ zu demonstrieren.

Ein Jahr nach Beginn der Pandemie können wir feststellen, dass die Arbeitnehmer*innen in dieser Krise die Hauptlast tragen, während die Reichen und Großfirmen profitieren und hohe Gewinne erzielen.

Während Menschen in die Arbeitslosigkeit abstürzen, von Kurzarbeiter*innengeld leben müssen und schlussendlich eine ordentliche Impfstrategie die einzige wirkliche Pandemiebekämpfung darstellt, kommen in Reutlingen die Impfgegner*innen zusammen. Unter dem Banner „Eltern stehen auf“ versammelt sich in Reutlingen jeden Samstag die größte Impfgegnerdemo der Region. Teilnehmer*innen dieser Demos interagieren öffentlich mit Gruppierungen, in denen rechtes bis faschistisches Gedankengut vorherrscht. Diese Gruppierungen sind auf diesen Demos nicht nur geduldeter, sondern akzeptierter und oft tonangebender Teil der vermeintlich bürgerlich geprägten Lichterspaziergänge. Die inhaltliche Nähe zu reaktionärem Gedankengut rechter und faschistischer Gruppen wird unter dem Vorwand der Grundrechteverteidigung verschleiert.

Tatsächlich haben die Menschen Angst um ihre finanzielle Zukunft, müssen mit Kurzarbeiter*innengeld Ihre Familie durch die Krise bringen oder schauen als Auszubildende einer ungewissen Zukunft entgegen. Das sind die Probleme, auf die wir den Fokus legen wollen. Das wahre Problem dieser Gesellschaft ist die ungleiche Verteilung von Gütern und Reichtum; die ungleiche Verteilung von Möglichkeiten, sich vor Corona zu schützen, ins Home Office zu gehen oder dicht an dicht weiterhin am Arbeitsplatz einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt zu sein.

Darauf möchten wir aufmerksam machen und rufen daher für den 17. April zu einer gemeinsamen Kundgebung vor der Marienkirche in Reutlingen auf.

Kommt vorbei!

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