In München versucht die AfD schon jetzt mit regelmäßgen Infoständen Bundeswahlkampf zu betreiben! Klar, dass sie damit nicht so einfach davon kommt… Mit verschiedenen kreativen Aktionsformen haben sich neben dem Antifa Stammtisch Münschen auch PassantInnen und AnwohnerInnen am Protest gegen die rechten Hetzer beteiligt.

Die AfD versucht sich auch bei euch breit zu machen? Kontaktiert am Besten ein nahegelegenes Offenes Antifa Treffen und plant im Rahmen der antifascist action! – Kampagne Gegenprotest. Bei euch gibt es kein Offenes Antifa Treffen? Dann schließt euch mit FreundInnen, Leuten von der Uni, aus der Schule oder von der Arbeit zusammen, bestellt euch Kampagnenmaterial von uns, nutzt die Mitmach-Materialien von unserer Website und werdet selbstbestimmt antifaschistich aktiv. Egal ob Flyer, Transpiaktionen, Stickerspaziergänge oder direkter Protest, schleißt euch an und macht den Rechten das Leben schwer!


Im Folgenden findet ihr den kurzen Nachrbericht der Antifas aus München:

Protest gegen AfD-Infostände am 30.03.2021

Die AfD wollte gestern gleich drei Kundgebungen unter dem Motto “Bürgerdialog” durchführen. Gekommen waren sie mit Wolfgang Wiehle als “Verkehrsexperten”, welcher lediglich Werbung für die Autoindustrie machte und mit Paul Viktor Podolay als “Gesundheitsexperten”, der trotz dritter Welle bei keiner der Kundgebungen eine Maske trug. Das konnten wir natürlich nicht unbeantwortet lassen. Deshalb haben wir jede ihrer Versammlungen mit antifaschistischem Protest abgeschirmt. Bei allen drei Kundgebungen erhielten wir reichlich Unterstützung von Passant*innen und Anwohner*innen. Von Verpflegung und kühlen Getränken für uns, über lauter Antifa-Mukke vom Balkon, Kirchenglockenläuten während der Reden der AfD vom genervten Pfarrer und Beteiligung an unserem Protest, zeigten die Leute, dass sie sichtlich keinen Bock auf die rechte Hetze in ihren Stadtvierteln hatten. Wir machten mit Megafondurchsagen und spontanen Reden immer wieder vor allem auf die unsoziale und arbeitnehmer*innenfeindliche Politik der AfD aufmerksam. Außerdem verteilten wir viele Flyer und klebten Sticker an den Versammlungsorten der AfD, um das Stadtbild antifaschistisch zu prägen. Damit war unser Tag um einiges erfolgreicher als der der AfD. Und wir werden auch weiterhin alles daran setzen, dass sich die AfD in München nicht breit machen kann!

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