Antifas aus Karlsruhe, Herrenberg und Villingen-Schwenningen haben haben am 06.03. in unterschiedlichen Städten AfD Wahlkampfstände aktiv gestört! Im Folgenden findet ihr die Berichte zu den Aktionen.


Ein Bericht des Offenen Antifaschistischen Treffen Karlsruhe
AfD Infostand in Ettlingen gestört

Wir sind heute am 06.März um 10:00 Uhr im Rahmen der „antifascist action!“ Kampagne nach Ettlingen gefahren. Dort fand schon zum dritten mal ein Infostand der AfD, im Rahmen des Wahlkampfes zur Landtagswahl, statt.

Da wir die rassistische, sexistische und neoliberale Hetze der AfD nicht hinnehmen wollen, haben wir den Stand mit Transparenten abgeschirmt.

Die dort anwesenden AfD‘ler und ihr Landtagskandidat Michael Blos waren von unserer Aktion sichtlich gestört und reagierten aggressiv. So rückten sie uns mehrfach dicht auf die Pelle und versuchten Fotos von unseren Gesichtern zu machen.

Ein AfD‘ler war anscheinend so genervt von der Aktion, dass er Leute anpöbelte, beleidigte und sich so einen Platzverweis einhandelte.

Auch die Polizei war sichtlich irritiert von unserer Aktion und versuchte uns stetig weiter weg vom AfD-Stand zu drängen. Stattdessen entschieden wir uns später, selbstbestimmt in Form einer Spontan-Demonstration durch die Ettlinger Innenstadt zum Bahnhof abzuschließen.

Auch in Zukunft werden wir wieder da sein, wenn die AfD ihren Müll verbreiten will. Es ist bereits ein großer Erfolg, wenn die AfD ihre Infostände nur noch mit einem hohen Polizeiaufgebot durchführen kann. Denn es gilt: Aufruhr, Widerstand, es gibt kein ruhiges Hinterland.

Wenn ihr euch auch gegen Faschismus und rechte Hetze engagieren wollt kommt doch gerne zum „Offenen Antifaschistischen Treffen“ immer am ersten Donnerstag im Monat um 19:00 ins Linke Zentrum „Barrio137“. Da aufgrund von Corona dies aktuell nur online stattfindet schreibt doch eine Mail an: oat-ka@riseup.net.



Ein Bericht des Offenen Antifaschistischen Treffen Villingen-Schwennigen
AfD-Stand in Villingen gestört

Nachdem sich die AfD bisher im Wahlkampf, weder in Villingen noch in Schwenningen auf der Straße gezeigt hat starten die Rechten heute ihren ersten versuch in der Doppelstadt. Mit einem Infostand wollten sie um Wählerstimmen buhlen. Dabei hatten sie auch ihren Anhänger, den sie nach seiner Reparatur nur noch zu besonderen Anlässen aus der Garage holen.

Doch ihr sehr später Auftakt des Straßenwahlkampfs lief bestimmt nicht so wie Martin Rothweiler und Konsorten sich das gewünscht hatten.

Bereits kurz nachdem sich die AfDler in der Villinger Innenstadt aufgebaut hatten wurden sie von AntifaschistInnen besucht und gestört. Ihr Stand wurde mit einem Transparent abgeschirmt und Flyer an die zahlreichen PassantInnen verteilt, die bei dem schönen, aber kalten Wetter den Wochenmarkt besuchten.

Zum Greul der AfDler kamen die Kampagnenflyer des Offenen Antifa Treffen VS „Kante zeigen gegen AfD und rechte Hetzer“ besser an als ihre rechten Pamphlete. Ihr Stand wurde kaum besucht, sie unterhielten sich die meiste Zeit mit sich selbst und waren sichtlich frustriert. Irgendwann bemerkte die „deutsche Elite“ dann auch noch den groben Schreibfehler auf dem nagelneuen Jäckchen ihres Spitzenkandidaten Rothweiler.

Im Anschluss an die Störaktion gegen die AfD in Villingen zogen wir weiter und verteilten in Donaueschingen noch die Restbestände unserer Briefkastenflyer. Keine Ruhe der AfD und ihren Unterstützern – antifascist action!

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