Im Folgenden dokumentieren wir den Bericht des Offenen Antifaschistischen Treffen (OAT) Karlsruhe zu den Protesten gegen den politischen Aschermittwoch der AfD!

Gestern haben wir zusammen mit dem Antifaschistischen Aktionsbündnis Karlsruhe (AAKA) gegen den politischen Aschermittwoch der AfD protestiert. Ca. 100 Antifaschist:innen waren vor Ort, um den angereisten AfDlern die Veranstaltung zu vermiesen.

Der Wahlkampf für die Landtagswahl ist momentan in vollem Gange und normalerweise finden in dieser Zeit regelmäßig Parteiveranstaltungen statt. Die Coronapandemie hat daran jedoch etwas verändert. Sämtliche Wahlkampfveranstaltungen wurden ins Internet verlegt, was es schwer macht direkten Protest zu gestalten. Der politische Aschermittwoch der AfD fand jedoch trotz Pandemie nicht online statt sondern als Präsenzveranstaltung in der Karlsruher Europahalle. Daher war es hier besonders wichtig breiten antifaschistischen Widerstand auf der Straße zu zeigen.
Zu Gast war der Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Bernd Gögel. Doch trotz dieses „prominenten“ Besuchs kamen nur ein paar dutzend AfDler zu der Veranstaltung.
Dem Aufruf des AAKAs sind rund 100 Menschen gefolgt. Sowohl das OAT Karlsruhe als auch Anna Jahn von der Partei Die Linke hielten Reden. Schwerpunkte der Reden waren sowohl vermeintliche Krisenlösungen von Rechts zu demaskieren sowie die reaktionäre und rassistische Politik der AfD anzuprangern.
Auf unserer stationären Kundgebung ergriffen wir die Initiative und rückten mit unseren Transparenten in Richtung der Europahalle vor und protestierten lautstark. Das sorgte für Nervosität auf der Gegenseite und führte dazu, dass die Bullen eine Kette um den Eingang zur Halle bildeten. So wurde der Weg zur Veranstaltung für die AfDler noch ein ganzes Stück unangenehmer.

Außerdem wurde beim gestrigen Protest die antifascist action!-Kampagne, an der wir uns als OAT beteiligen, vorgestellt. Die Kampagne stellt sich sowohl während, als auch zwischen Landtags- und Bundestagswahlen gegen vermeintliche Krisenlösungen von Rechts. Wir wollen unseren Beitrag leisten und werden mit verschiedenen Aktionen die Kampagne unterstützen und den Rechten den Wahlkampf so ungemütlich wie möglich machen.

Wenn ihr die Kampagne ebenfalls unterstützen möchtet, dann schaut auf der Kampagnenwebsite www.antifa-kampagne.info vorbei oder schreibt uns. Material findet ihr ebenfalls auf der Website. Wenn ihr Sticker oder Plakate braucht könnt ihr euch mit uns in Verbindung setzen, damit wir euch Material zukommen lassen können.

Tags:

Comments are closed