Am Samstag, 06.03. waren ca. 80 AntifaschistInnen gemeinsam mit dem Offenen Antifaschistischen Treffen Landau und dem Offenen Antifaschistischen Treffen Mannheim gegen eine AfD Wahlkampfveranstaltung in Haßloch auf der Straße. Einen kurzen Bericht und einige Bilder der beiden Offenen Treffen findet ihr im Folgenden.

Proteste gegen die AfD-Kundgebung in Haßloch

Am heutigen Samstag haben die Offenen Antifaschistischen Treffen Landau und Mannheim aufgerufen in Haßloch auf die Straße zu gehen um einer Wahlkampf-Veranstaltung der AfD zu widersprechen. Dem Aufruf folgten rund 80 Antifaschist*innen aus verschiedenen politischen Zusammenhängen. Nach einer Auftaktdemonstration vom Bahnhof zum Kundgebungsort wurden dort von unterschiedlichen Gruppen Redebeiträge zu verschiedenen gesellschaftspolitischen Themen gehalten. Dadurch gelang es die menschenverachtende Politik der AfD aus mehreren Perspektiven anzugreifen. So wurden zum einen besonders die frauenverachtenden, sozialchauvinistischen und rassistischen Positionen der AfD beleuchtet, aber auch die bestehenden kapitalistischen Verhältnisse scharf kritisiert.

Auf Seiten der AfD fanden sich trotz anwesender Parteiprominenz lediglich um die 80 Teilnehmende ein. Als Redner traten u. A. Bundestagsabgeordneter Sebastian Münzenmaier, Landtagsabgeordneter Damian Lohr (ehem. Vorsitzender der „Jungen Alternative“) sowie Spitzenkandidat Michael Frisch auf. Trotz aufgehangenem Sichtschutz war der Gegenprotest nicht überhörbar und störte die AfD so sehr, dass sie mehrmals bei den anwesenden Polizeikräften um Unterstützung baten. Erwähnenswert war außerdem, dass sich unter den Teilnehmenden der AfD-Kundgebung mehrere Nazis und extreme Rechte befanden und ihre Gesinnung teilweise durch wehrmachtsverherrlichende Kleidungsstücke („Ruhm & Ehre“) zur Schau stellten. Dass das bei der AfD niemanden gestört hat, ist nicht verwunderlich.

Die Proteste gegen die AfD-Veranstaltung fanden im Kontext der Mitmach-Kampagne „antifascist action! Gegen rechte Krisenlösungen“ statt und sollen nicht die letzten gewesen sein. Noch ist eine Woche Zeit bis zur Landtagswahl. Zeit, die wir nutzen sollten um uns gegen den rechten Wahlkampf gerade zu machen und diesen zu stören. Doch nach der Landtagswahl wird der rechte Wahlkampf nicht wirklich beendet sein, denn im Herbst steht die Bundestagswahl an. Auch hier gilt es am Ball zu bleiben, das heißt den rechten Wahlkampf nicht nur zu beobachten, sondern aktiv antifaschistisch dagegen zu halten.

Unsere Wahl: 365 Tage im Jahr antifascist action!
Antifa bleibt notwendig!

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